GESUNDHEIT 4U

Ganzheitliche Frauenheilkunde in der Naturheilpraxis

In meiner naturheilkundlichen Heilpraxis behandle und berate ich zu 70 % Frauen. Das hat sich so ergeben. Immer noch finden Frauen offenbar schneller den Weg in eine Naturheilpraxis als Männer. Wobei ich auch 30 % Männer in meiner Praxis zu meinen Patienten zählen kann. Nun – das hat mich veranlasst mich mit der Frauenheilkunde intensiver zu beschäftigen.

Die gesundheitlichen Frauenthemen beginnen oft schon in der Pubertät und enden nach den Wechseljahren, auch Menopause genannt. Bei jungen Frauen sind es meist Zyklusstörungen, hormonell bedingte Hautprobleme, Verhütungsthemen oder aber auch manifeste hormonelle Dysregulationen, wie z.B. das polyzystische Ovarialsyndrom, auch PCOS genannt. 

Auch, wenn der Storch nicht zu Besuch kommen will und schon klassische Methoden der Schulmedizin vergeblich versucht worden sind, kommen Frauen und sinnvollerweise manchmal auch Paare in meine Praxis, um als „letzte Hoffnung“ doch noch einen alternativen Weg zu gehen, damit es möglicherweise endlich klappt mit dem Nachwuchs. 

Mögliche Ursachen der Kinderlosigkeit könnten folgende sein: Umwelttoxine, psychische Probleme, die Ernährungsweise, eine hohe Stressbelastung im Beruf, Strahlenbelastungen oder geopathische Blockaden, nur um einige Beispiele zu nennen. Ich empfehle auch den Schlafplatz von einem Baubiologen überprüfen zu lassen, damit ausgeschlossen werden kann, dass die kinderlosen Paare nicht genau auf einer Wasserader oder anderen geopathischen Belastungen schlafen. Auch das kann sich negativ auf die Regulation des Körpers auswirken.  

In 50 % der Fälle liegt es an einer mangelhaften Fertilität des Mannes. Es ist daher unabdinglich auch die Männer gleich mit in das Therapiekonzept mit einzubeziehen. Ein Entgiftungskonzept ist sehr oft bei beiden an erster Stelle, um den Körper zu entlasten. Auch eine Überprüfung der Schilddrüse bei der Frau und ggf. naturheilkundliche Behandlung oder Unterstützung dieser wichtigen Hormondrüse sollte mit einbezogen werden. Die Schilddrüse ist ein sehr wichtiges Organ, wenn es um eine hormonelle Harmonie der geschlechtsspezifischen Hormone geht, besonders bei der Frau. Bei den Männern sollte natürlich ein Spermatogramm vom Schulmediziner durchgeführt worden sein, bevor wir mit den alternativen Möglichkeiten beginnen.

Auch manifeste Vitalstoffmängel begünstigen hormonell bedingte Probleme, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit und vieles mehr. Deshalb gehört es aus meiner naturheilkundlichen Sicht auch besonders bei den Frauenthemen dies als erste Priorität mit abzuklären und Defizite auszugleichen durch gut dosiere und hypoallergene Substanzen. Durch eine Vollblutanalyse oder eine spektralanalytische nicht invasive Messung durch den SO-Check kann dies überprüft werden. 

Schwangere Frauen und solche, die es werden wollen und natürlich auch stillende Frauen benötigen ein hohes Maß an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, da sie ja für zwei lebende Organismen sorgen dürfen und das sollte optimal sein. Leere Depots führen zur Erschöpfung der Mutter, möglicherweise zu Allergien und Unverträglichkeiten bei Mutter und Kind (besonders wenn schon eine familiäre Disposition vorhanden ist). 

Viele Frauen in der heutigen Zeit haben eine Doppelbelastung von Familie und Beruf und besonders da ist es natürlich wichtig optimal versorgt zu sein, um der Anforderung standhalten zu können.

Besonders Pflanzen eignen sich bei der Unterstützung von Frauenthemen. Besonders liebe ich den Frauenmantel, auch Alchemilla genannt, mit einzusetzen. Der Frauenmantel hat viele Eigenschaften, die bei gynäkologischen Themen sehr hilfreich sein können und deshalb kommt der Frauenmantel somit sehr häufig mit auf`s Rezept. 

Er hat eine zusammenziehende, gefäßschützende, antibakterielle, tumorhemmende, blutungshemmende, entzündungshemmende und krampflösende Wirkung. Sehr umfangreich unterstützt er somit z.B. bei Entzündungen im Genital- und Analbereich, bei Pilzinfektionen, zu starken Blutungen während der Menstruation, prämenstruellem Syndrom (PMS), als hormonelles Regulans nach Absetzen der Pille und vielem mehr. 

Die naturheilkundliche Frauenheilkunde ist optimal, um die beginnenden und manifesten Wechseljahrsbeschwerden positiv zu unterstützen. Rund 2/3 der Frauen leiden in dieser Zeit unter vielen sehr belastenden Symptomen. Dazu gehören z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Haarausfall und Veränderungen der Haut, starken emotionalen Schwankungen, und Erschöpfungszuständen. Auch Herz- und Kreislaufthemen, wie z.B. hoher Blutdruch (beim Östrogenabfall) oder Pulsrasen belasten so manche Frau in der Übergangszeit zur Menopause.

In der klassischen Schulmedizin werden die Frauen, die das wünschen, mit synthetischen Hormonen versorgt. Diese können jedoch Nebenwirkungen hervorrufen und eine Dauerlösung ist das nach meiner ganzheitlichen Sicht auch nicht. Meiner Meinung nach verschiebt man dadurch die Wechseljahrsproblematik nach hinten.

Eine in meinen Augen viel sanftere Methode ist die Unterstützung durch Homöopathie und anthroposophischen Heilmitteln, die ich unter anderem sehr erfolgreich in meiner Heilpraxis einsetze. Auch die Ordungstherapie, also Ernährungsverhalten, Schlafhygiene und Stressreduktion spreche ich bei meinen Patientinnen an. Wenn ein Partner da ist, sollte auch dieser mit einbezogen werden, da hier oft ein Unverständnis herrscht und Männer ihre Frauen in dieser manchmal schwierigen Zeit nicht verstehen. 

Außer dem Frauenmantel sind folgende Pflanzen, je nach Symptomen gute Begleiter und Helfer in der naturheilkundlichen Frauenheilkunde: 

  • Scharfgarbe
  • Ringelblume
  • Kamille 
  • Yamswurzel
  • Traubensilberkerze
  • Mönchspfeffer
  • Johanniskraut

Begleitend zu Pflanzen und Homöopathie und Beratung habe ich sehr gute Erfahrungen im meiner Heilpraxis in München mit der BICOM Bioresonanztherapie. Die BICOM Bioresonanztherapie ist eine Frequenztherapie. Dadurch wird der Körper angeregt, wieder in die Eigenregulation und Selbstheilung zu kommen.

Die BICOM Bioresonanz ist eine physikalische Test- und Therapiemethode. Sie gehört wie die Akupunktur oder Homöopathie in den Bereich der Komplementärmedizin und ist eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin. Sie ist sehr gut kombinierbar mit anderen Therapiemethoden und auch für Schwangere am dem 3. Monat geeignet. Sie hat sich inzwischen seit 30 Jahren bewährt.

Viele meiner Patientinnen sind im nach hinein dankbar, den Weg in meine Heilpraxis gefunden zu haben und bei vielen Frauen haben sich die Beschwerden deutlich verbessert. Heilversprechen dürfen nicht gegeben werden, das wäre unseriös.

Auch ich persönlich bin sehr dankbar, dass es viele naturheilkundlichen Möglichkeiten gibt, um den Körper auf dem Weg von der Pubertät bis nach der Menopause optimal und sanft zu begleiten.

Autorin: Christine Ziegler – Heilpraktikerin München

Foto von Pavel Danilyuk von Pexels

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