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Donnerstag, 17. Mai 2012 | 07:23

Appetithappen: Transformers: Kampf um Cybertron

30.08.2010

Appetithappen: Transformers: Kampf um Cybertron

Das letzte Transformers-Spiel, das ich intensiver spielte hieß Transformers und stammt aus dem Jahr 2004. Eigentlich hatte ich auch nur eine dieser Demos, die seiner Zeit noch Spiele-Magazinen beilagen. Aber das konnte mich nicht davon abhalten, immer wieder zu den Titanen aus Metall zurückzukehren. Jetzt erscheint Transformers: Kampf um Cybertron und im Gegensatz zu den beiden fürchterlichen Filmen kommt RUDOLF INDERST beim Spielen dieses Titels kein Menschlein in die Quere. 

 

Weshalb sehen sich Kinobesucher wohl Transformers-Filme an? Gut, mancher fistelgeplagte junge Mann mag von Megan Fox getrieben worden sein, als er mit nassen Händen ein Ticket im Multiplex zwischen Remscheid und Salzburg, aber nun mal ehrlich: Man will nicht den weinerlichen Shia LaBeouf ertragen! Man möchte viel mehr sehen, wie Michael Bay, dem es nie reichen wird, Reichtum in Szene zu setzen, sondern es stets spektakuläre vernichtet wissen möchte (VOR laufenden Kameras!), sondern den Zuseher reizt das kinetisch-digitale Moment, wenn Stahl aufeinander trifft, sich meterhoch manifestiert und zu großen Schlägen ausholt. Die Riesenroboter sind entscheidend. Und nicht die kleinen Figürchen, die emsig, aber hilflos-unnütz umher wuseln.

 

To the roots

Transformers: Kampf um Cybertron beinhaltet zwei unterschiedliche Handlungsstränge: Die Autobot Kampagne erzählt eine Geschichte von Heldentum und dem ehrgeizigen Bestreben, den Heimatplanten gegen einen übermächtigen Feind zu verteidigen. Die Kampagne der Decepticons hingegen handelt vom unstillbaren Durst nach der Macht, das Universum zu regieren.Naja, verschoben ist nicht aufgehoben, möchte man da flüstern. Spieler erleben die immer wieder erneut zitierte und rezitierte Schlacht zwischen Autobots und Decepticons: Basierend auf Hasbros Transformers, entführt der neue Titel zum Heimatplaneten der Transformers-Charaktere: Cybertron. Dort herrscht Bürgerkrieg. Und wenn man ehrlich ist, weiß man über diesen mehr als über den Konflikt in Myanmar oder Liberia.

 

Der Grund, weshalb ich mehr oder minder blind zu diesem Spiel griff, liegt in der Möglichkeit des gemeinsamen Spielens begründet: Im Marketing-Jargon entschied man sich für den Begriff des 3-Spieler Drop-In/Drop-Out Online-Koop.

 

Das bedeutet, dass man gemeinsam mit bis zu 3 Freunden durch die Kampagnen stampfen und Unheil anrichten kann - und diesen Spaß sollte man sich mit lauten Tönen und wummernden Bässen keinesfalls entgehen lassen.


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